Ein Urlaub im Robinsonhaus – ein kurzer Erfahrungsbericht!

Einige Agenturen bieten Urlaub in sogenannten Robinsonhäusern, draußen, auf den Inseln an. Immer öfter fragen unsere Gäste danach, mit ein Grund für den Schreiber und die Lektorin dieser Zeilen, einen Selbsttest zu machen.

Dieses Jahr im Juli war es soweit, wir verbrachten zwei Wochen in einem alten Fischerhaus im Archipel der Kornaten. Zwei Wochen lang sehr weit weg von allem was unser Leben sonst dominiert – zwei Wochen lang ohne das Grundrauschen unserer Zivilisation!

Es ist die Ruhe und die Einsamkeit, verbunden mit glasklarem Meer und dem Duft der Pinien, die hier eine einzigartige Atmosphäre schaffen – ein Traum für den, der danach sucht!

Es ist jedoch auch ein Leben in der Wildnis, hier im Robinsonhaus.

Wasser aus der Zisterne, Strom (12V) aus der Photovoltaik, wilde Schafe, wilde Esel, Schlangen, Skorpione und Wildkatzen.

Wem das nichts ausmacht, oder wer das sogar liebt, der wird hier heraußen unglaublich glücklich sein, und einen atemberaubenden, unvergesslichen Urlaub genießen können.

Wer Probleme mit der Wildnis hat, ist hier fehl am Platz.

Hier gibt es kein Netz, man ist wirklich auf sich allein gestellt, auch was das Boot betrifft: sonst Spaßgerät, um zu schönen Plätzen zu kommen, wird das Boot hier schnell zur wichtigen Lebensader.

Die nächste Tankstelle ist 14 Seemeilen entfernt, man achtet immer darauf, dass man genügend Sprit im Tank hat, um im Notfall jederzeit das Festland erreichen zu können.

Also für Interessierte kurz zusammengefasst: ein absoluter Traum, jedoch nur wenn man viel Erfahrung mit Boot und Outdoorurlaub mitbringt.

Man muss wissen worauf man sich einlässt – „nur mal so zum Probieren“ ist diese Art Urlaub nicht zu empfehlen.

Wilde Esel beim Griller
Duschplatz mit dem einzigen Warmwasser aus dem Blechtank