Tornados – gefürchtete Windhosen am Meer

In unseren Breiten kommen immer wieder Tornados vor. Wie, und warum sie genau entstehen, ist bisher noch nicht bis ins letzte Detail erforscht.

Was man weiß ist folgendes: Tornados entstehen dann, wenn sich feuchtwarme Luft vom Boden, und trockene, kalte Luft in der Höhe, übereinander schichten.

Solche Luftschichtungen nennt man „labil“ und zwar deshalb, weil es plötzlich und schlagartig zu enormen Luftmassenumwälzungen kommen kann.

Dann steigt die leichtere, feuchtwarme Luft auf, und die schwerere, kalte Luft sinkt schnell ab.

So entstehen zunächst einmal Gewitter, wenn dann noch dazu kommt, dass der Wind in der Höhe eine andere Richtung hat, als am Boden, kann es zu einer Art Drehbewegung kommen – die Voraussetzung für einen Tornado ist gegeben.

Bei uns im Mittelmeer haben Tornados meist einen Durchmesser von unter 100 Metern, erreichen jedoch Windgeschwindigkeiten bis zu 500 Km/h.

Sieht man einen Tornado, ist es für den Skipper wichtig die Zugrichtung zu eruieren, und dann genau in die Gegenrichtung auszuweichen.

Distanz ist die einzige Rettung!

Fotoquelle: hvratska danas

Hier ein Video eines großen Tornados in Orebic im Jahre 2014: https://www.youtube.com/watch?v=BDZL30tksuY&t=168s